Demarkierung des Grenzverlaufs in Madjatom

Rede des Botschafters bei Grenzsteinlegung in Madjatom Bild vergrößern Botschafter Sander bei seiner Rede in Madjatom (Region Kara) (© GIZ) Im Rahmen des Vorhabens “Grenzmanagement in Afrika: From Barriers to Bridges“ überreichten die Botschafter aus Benin, Walter von den Driesch, und Togos, Christoph Sander, im nordtogoischen Grenzort Madjatom (Region Kara) fünf Tiefbrunnen an die lokale Bevölkerung.  Feierlicher Anlass dieser Übergabe war die offizielle Teildemarkation des Grenzverlaufs zwischen der Republik Benin und der Republik Togo. Während der feierlichen Zeremonie bedankte sich Innen- und Dezentralisierungsminister Boukpessi für das Engagement der Bundesrepublik und setzte den ersten Grenzstein in Madjatom. Botschafter Sander betonte in seiner Rede, dass „Deutschland fest an der Seite Togos stehe“ und „den Geiste der guten freundschaftlichen Beziehungen beider Länder“ beglückwünscht. Das Vorhaben der Demarkierung selbst „trage zur Förderung des Friedens, der Stabilität und der Sicherheit in der gesamten Region“ bei, so Botschafter Sander. Die symbolische Geste der Übergabe der Tiefbrunnen wird die nachhaltige Entwicklung in der Region fördern und die sanitäre und hygienische Situation in der Region verbessern.

Das Auswärtige Amt unterstützt die Afrikanische Union, die Regionalorganisationen ECOWAS (Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft) und EAC (Ostafrikanische Gemeinschaft) bei der grenzüberschreitenden Kooperation zur Delimitierung und Demarkierung von Grenzverläufen. Durchgeführt wird das Vorhaben von der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Zusammenarbeit).

Demarkierung des Grenzverlaufs in Madjatom

Innen- und Dezentralisierungsminister Boukpessi (Mitte, vor Botschafter von den Driesch) und Botschafter Sander (links) mit lokalen Autoritäten und Würdenträger bei der Grenzsteinlegung.