Epidemien verhindern: Lassafieber-Diagnostik aufgebaut

Mitarbeiter des INH werden in der molekularen Diagnostik unterwiesen Bild vergrößern Mitarbeiter des INH werden in der molekularen Diagnostik unterwiesen (© GIZ) Ein deutsches Epidemie-Präventionsteam hat vom 11. bis 15. Juli die Lassafieber-Diagnostik in Togo aufgebaut. Lassa ähnelt dem Ebola-Virus und war im März im Land aufgetreten. Um  eine großflächige Verbreitung zu verhindern ist es wichtig, künftige Verdachtsfälle so schnell wie möglich zu überprüfen. Diese Tests konnten bisher in Togo nicht gemacht werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) haben vier Expertinnen und Experten von Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), Robert-Koch-Institut (RKI) und Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das togoische Labor mit dem nötigen Equipment ausgestattet und das Personal trainiert.

Das von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ins Leben gerufene Epidemie-Präventionsteam ist ein Baustein des deutschen Engagements für eine bessere und schnellere Reaktion auf den Ausbruch von Infektionskrankheiten. Als Lernerfahrung aus der Ebola-Krise in Westafrika hatte das BMZ die GIZ beauftragt, ein multidisziplinäres Expertenteam aufzubauen, das zu einem sehr frühen Zeitpunkt Partnerländer dabei unterstützt, sich gegen mögliche Epidemien zu wappnen.

Lassafieber-Diagnostik

Teilnehmende und Trainer des Workshops zur molekularen Lassafieber-Diagnostik am INH in Lomé